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Früherkennung und Vorbeugung
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"Wie komme ich
hier hoch?"
(Problemlöserverhalten, Ausdauer, Körperkoordination, zielgerichtete Aufmerksamkeit
u.v.a.m. wird
eingeübt)
"Geschafft!"
(In solchen freien Bewegungsmöglichkeiten und Herausforderungen kann das Kind
Selbstvertrauen und Leistungsbereitschaft entwickeln.) |
Wichtig
ist, dass eine l Entwicklungsverzögerung
(z.B. Wahrnehmungsstörungen) so früh wie
möglich erkannt wird, zu einer Zeit, in der das Kind noch gar nicht zur Schule geht.
Einmal sprechen entwicklungsfördernde Maßnahmen am besten an, je jünger das Kind ist,
andererseits ist im Vorschulalter noch nicht der schulische Leistungsdruck da, der doch
die Kinder psychisch und zeitlich sehr in Anspruch nimmt. Durch Leistungsdruck und
Schulversagen besteht die Gefahr, dass sekundären Störungen auftreten.
Auch ist eine Förderung in den beschriebenen Bereichen wie l
Psychomotorik,
S.I. l
Alltagsgestaltung,
l Montessoriförderung,
l Spielpflege
usw. ja keine anstrengende Therapie, sondern eine allgemeine
Sinnes- und Entwicklungsförderung, die grundsätzlich jedem Kind gut tut.
Nur diese Kinder benötigen sie besonders.
Früher nannte man entwicklungsverzögerte Kinder einfach
"Spätentwickler". Nur durch die l
heutige
Lebensweise (siehe
Rogge) ist die Chance leider geringer geworden, dass sich das von
alleine "auswächst". Informierte
und dafür sensibel gemachte Eltern und Erzieher bewerten das Spielen, die Bewegung, das
Lernen und die Gestaltung des Alltags auch unter diesen Gesichtspunkten.
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| Oft werden Wahrnehmungsstörungen, Dyskalkulie erst erkannt (wenn
überhaupt!), wenn das Kind in der Schule Schwierigkeiten bekommt. Aber
dass das Kind nicht rechnen kann oder andere Schwierigkeiten hat, ist ja lediglich ein
Symptom. Die dahinter liegende Entwicklungsverzögerung jedoch ist schon im Kleinkindalter
erkennbar und förderungsfähig. Viele Eltern haben jedoch die traurige Erfahrung gemacht,
dass weder im Kindergarten noch bei den Kinderärzten die Auffälligkeiten richtig
interpretiert worden sind. Jedoch selbst wenn es erkannt wird, verstreicht wertvolle
Zeit ungenutzt. In einem Fall dauerte es von der ersten Kontaktaufnahme mit der
Beratungsstelle, langwierigen Tests, bis zum abschließenden Gutachten 10 Monate! Danach
ein weiteres Jahr, bis ein Therapieplatz gefunden wurde. Eltern, die ihr Kind an einer
Frühförderstelle anmelden, ergeht es oft ähnlich. Das Kind wird kurz untersucht und auf
die Warteliste gesetzt. Wenn endlich eine erfolgversprechende Förderung eingesetzt hat,
ist die verbleibende Behandlungszeit zu kurz. Das Kind kommt in die Schule und darf dann
nicht mehr in der Einrichtung behandelt werden. |
| Wichtige Hinweise gibt
die Beobachtung der motorischen Entwicklung und seines Spielverhaltens, besonders auch
welche Spiele es vermeidet. Jene l
Spiele z.B.
Memory, Fischertechnik, Hüpfkästchen) und
l Alltagsverrichtungen, die gut zur
Vorbeugung und Behandlung von Dyskalkulie geeignet sind, werden
leider oft auch diejenigen sein, dies das Kind vermeidet, da es damit überfordert ist. |
| Auf
der Web-CD
Dyskalkulie
Offline
sind Bereiche
aufgezählt, die man im Auge haben sollte, um eine Störung wie
Rechenschwäche, Matheschwäche rechtzeitig zu erkennen und zu
behandeln. |
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