Ursachen: Genetische Veranlagung / Geburtsschäden

Genetische Veranlagung

Inzwischen ist beobachtet worden, dass Leserechtschreibschwäche familiär gehäuft vorkommt. Da beide Störungen die Wahrnehmungsverarbeitung zugrunde haben, ist zu vermuten, dass es bei der Rechenschwäche - Dyskalkulie nicht anders sein wird.

Frühgeburt

Kinder die zu früh geboren wurden leiden häufig an Entwicklungsverzögerungen im Wahrnehmungsbereich. Daher ist hier besonders auf eine gute Frühförderung zu achten. Auch wenn keine Auffälligkeiten da sind, ist die basale Stimulation (Babymassage, Wiegen usw.) entwicklungsfördernd und vorbeugend bezüglch späteren Lernstörungen wie LRS und Rechenschwäche.

Schon in der Schwangerschaft muss auf die Gesundheit des Ungeborenen geachtet werden. Kleinste Mengen Alkohol, Rauchen, Medikamentenmissbrauch können das Gehirn schädigen. Nicht immer muss es die große Schädigung wie das Alkohol Syndrom sein. Winzige Hirnschäden können mitverursachend für ADHS ADS und Teilleistungsschwächen im Rechnen und Leserechtschreibbereich sein.

In der Schwangerschaft sollte auf eine ausgeglichene Lebensführung und genügend Bewegung geachtet werden. Schwangere die viel ruhen müssen sollten in einer Hängematte liegen oder den Schaukelstuhl benutzen, um die verstibuläre Stimulation des Ungeborenen zu gewährleisten und sich das wichtige Gleichgewichtszentrum gut entwickeln kann.   

Das Buch Frühförderungs- und Entwicklungshilfen für behinderte Kinder von Wolfgang Vater ist sehr empfehlenswert. Die vielen Spiele und Anregungen tun auch "normalen" Kindern gut. 

Anregungen sein Kind optimal zu fördern erhält man auch in Kursen wie PEKIP "Das Prager-Eltern-Kind-Programm".