Lernen in der Hängematte

 - ein heilpädagogisches Förderkonzept mit Elementen der Psychomotorik, S.I. und Montessoripädagogik   zur Behandlung der Dyskalkulie (Rechenschwäche)

Was ist Dyskalkulie (Rechenschwäche)? Dyskalkulie wird als Teilleistungsschwäche definiert. Das heißt gemessen an der Intelligenz, dem Entwicklungsstand des Kindes und seinen übrigen Leistungen besteht eine unerwartete Diskrepanz zu den Rechenfertigkeiten. Äußere Einflüsse wie fehlender oder schlechter Unterricht, große Klassen, Krankheit, Intelligenzminderung scheiden als Ursache aus.  

Symptome und Kennzeichen einer Dyskalkulie

Für viele Eltern und Lehrer ist es manchmal schwer, diese Entwicklungsstörung als Teilleistungsschwäche zu erkennen, zu verstehen und zu akzeptieren. Häufig  machen die Kinder einen sehr aufgeweckten Eindruck und können manchmal verblüffend logisch denken. Manche sind sehr sprachgewandt und musikalisch. Jedoch bei bestimmten schulischen Anforderungen und anderen Lebensbereichen, die etwas mit visuellem Gedächtnis, Zeit- und  Raumorientierung, Ordnungsstrukturen, Organisation und Handlungsabläufen zu tun haben, gibt es oft enorme Schwierigkeiten. Diese können im Einzelfall sehr schwere Auswirkungen haben.

Fächerübergreifende Probleme und Alltagsschwierigkeiten

Die Rechenstörung wirkt sich leider nicht nur auf den Mathematikunterricht aus, sondern, meist bedingt durch die verursachenden Wahrnehmungsstörungen, auch auf andere Schulfächer und die Alltagskompetenzen aus.

Ursachen der Dyskalkulie

Die Rechenschwäche hat nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun, sondern ist eine Teilleistungsstörung. Eine Entwicklungsverzögerung im Bereich der Wahrnehmung kann sich dann schulisch als Rechenstörung auswirken.

Wahrnehmung, Sensorische Integration und Wahrnehmungsstörungen

Warum ist die Wahrnehmung so wichtig? Was sind Wahrnehmungsstörungen? Was ist Sensorische Integration. Michaela Wenzel (Heilpädagogin und Motopadin) erläutert dies für alle verständlich.

Heilpädagogisches Förderkonzept zur Dyskalkulie-Therapie

Die heilpädagogische Förderung darf keinesfalls nur auf funktionelle Ziele, wie die Verbesserung der Schulleistungen gerichtet sein, sondern muss die gesamte Entwicklung des Kindes und sein Umfeld beinhalten. Die Therapie umfasst mehrere Bereiche.

Förderdiagnose

Nicht die Störungen und Schwierigkeiten stehen im Mittelpunkt, sondern das Kind, seine Persönlichkeit und seine Entwicklungsfähigkeiten. Sie darf nicht stigmatisieren, sondern nur dazu dienen die optimale Förderung für das Kind zu finden.  

Hier interessante Fachliteratur zu Themen wie Diagnose und Therapie (flash plugin erforderlich, ansonsten im Literaturshop)

Früherkennung der Dyskalkulie (Rechenschwäche)

Oft werden Wahrnehmungsstörungen, die im schulischen Zusammenhang sich dann als Dyskalkulie - Rechenschwäche zeigen, erst zu spät erkannt. Leider erst, wenn das Kind in der Schule Schwierigkeiten bekommt. In dem Symptom, dass ein Kind nicht rechnen kann, zeigen sich aber Entwicklungsverzögerungen und Defizite, die bereits im Kleinkindalter erkennbar und förderungsfähig gewesen wären.

Vorbeugung von Rechenschwäche

Es gibt eine Reihe von Spielen, Alltagstätigkeiten, Bewegungsspielen und anderen Fördermaßnahmen, die Teilleistungsschwächen vorbeugen können.

Lernhilfen und Literatur

Um sich weitergehend über das Thema Rechenschwäche (Dyskalkulie) zu informieren finden Sie hier Literatur, Arbeitshilfen und Lernhilfen. ... mehr darüber

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Hier finden Sie einige gute, generische, eingängige Internetadressen, die ich aus Altersgründen abgeben will.

Links zu weiteren Webseiten von mir

Manchmal sind Kinder mit Rechenschwäche - Dyskalkulie auch zusätzlich von ADHS - ADS, oft ohne Hyperaktivität, betroffen. Darüber und über andere Themen habe ich eine weitere Seiten gestaltet.