|
Dadurch ist das Konzept "Lernen in der Hängematte" entstanden.
Dabei hat sich eine heilpädagogische
Förderung mit Elementen aus der Montessoripädagogik, sensorischen
Integrationstherapie und Motopädagogik (Psychomotorik) bewährt. Wie das
praktisch aussieht, habe ich mit Stundenprotokollen
einer Förderwoche in den Ferien dokumentiert. Lernen durch
Bewegung mit allen Sinnen, ohne Tisch und Stühle, sondern in der in der
Hängematte. Diese Form des Lernens hat sich
besonders für aufmerksamkeitsgestörte Kinder (ADHS, ADS, Hyperaktivität)
bewährt. Die Kinder haben ihre körperliche Stimulation, sind
aber gleichzeitig in der Hängematte "gefangen" (d.h. sie können nicht im
Zimmer herumlaufen) und "polarisieren ihre Aufmerksamkeit" auf das
Material und die Lerninhalte. Die Kinder bleiben so gut ein, sogar zwei
Therapiestunden hintereinander gut bei der Sache. Das Material (vorwiegend
Montessorimaterial) ist
so interessant zu bearbeiten und zu erforschen, dass es keiner
zusätzlichen äußeren Motivation (Versrechen, Token) bedarf.
|