Eine große Gefahr für das Kind besteht darin, dass sein Selbstwertgefühl angegriffen wird, weil zu oft seine Probleme hervorgehoben werden. Grundsätzlich sollten alle Fördermaßnahmen bei den Fähigkeiten ansetzen.

Suchen
Sie auch nach Begabungen und unterstützen sie diese. Gerade
rechenschwache Kinder sind oft musikalisch. Ermöglichen sie ihm
einen Kinderchor zu besuchen und dort Freude und Anerkennung zu
finden. Dies gibt Kraft sich auch mit seinen Mängeln dann wieder
auseinanderzusetzen. Jedes Kind genießt unsere Wertschätzung,
unabhängig von seinen Schulleistungen!
Damit meine ich den Teufelskreis Defizit (Kind versteht Mathe nicht) - Entmutigung (trotz Lernen eine schlechte Note, Selbstzweifel - Minderwertigkeitsgefühle) - Vermeidungsverhalten (entwickelt negative Gefühle gegen das Fach, mag sich nicht mit Mathe auseinandersetzen) - dadurch entstehen wieder neue Defizite .... usw.

Ziel ist, dass der oben dargestellte Kreislauf durchbrochen wird. Dabei muss die Vorgehensweise individuell auf das Kind abgestimmt werden.
Wenn die Selbstwertprobleme schon gravierend und lähmend sind, ist eine professionelle Intervention nötig. Sehr gute Erfolge haben wir mit Kreativer Therapie bzw. Gestalttherapie erzielt.
Verschaffen Sie dem Kind Bewegung! Ermöglichen Sie den Sportverein oder Reiten, Einradfahren, draußen spielen ect. Bewegung ist "Nahrung" fürs Gehirn. Besonders wertvoll ist das Voltigieren oder Reiten. Knapsen Sie die Zeit lieber am Fernsehen oder Autoherumfahren ab.
Darüber habe ich etwas ausführlicher auf meiner Seite www.ADHS.de geschrieben.
Link zur Detailseite: http://www.adhs.de/2therapie/3krea.html