nicht vor lauter Eifer lernen bis zum "nichts-geht-mehr", es
muss immer ein guter Geschmack übrig bleiben
dies gilt vor allem wenn ein Elternteil mit dem Kind lernt.
Lieber selber die "Sitzung" beenden, als erst aufhören wenn das
Kind zusammensackt oder bockt. Denn dann bleibt ein
"schlechter Geschmack" übrig und das Kind wird das nächste Mal
versuchen zu entwischen.
Dieser Junge knabbert beim
Schreiben und Nachdenken saure Apfelstückchen aus dem
Garten. Eine Stimulation im Mund fördert die Konzentration
und ist spannungsabbauend (besser sich rechtzeitig an
Apfelknabbern gewöhnen, als später ans Zigaretten rauchen um
Spannungen abzureagieren)
Auch geeignete Lernsoftware ist
motivationsfördernd. Gemütlich auf dem Teppich liegend macht
das Arbeiten damit doppelt Spaß.
wenn die kostbare Lebenszeit (Wochenenden, freie
Nachmittage, Ferien) schon mit zusätzlicher "Paukerei" verbracht
werden müssen, dann wenigstens so angenehm wie nur möglich.
so wenig wie möglich am Schreibplatz sitzen, sondern man
kann auch schreiben
bäuchlings in der Liegehängematte
in einer großen Sitzhängematte
mit Klemmbrett
mit Magnetschiebetafel
mit dem IPad
auf dem Bauch liegend am Fußboden
im Sand
mündliche Aufgaben immer mit Bewegung, Frage stellen und
z.B. Körnersack zuschleudern, Kind gibt Antwort und
schleudert zurück.
Was dabei knabbern (Möhren, fein geschnittene
Apfelstückchen), Kaugummi anbieten, kalten Orangensaft (das
ist nicht nur Wellness, sondern stimuliert die
Gehirnwachheit durch den olfaktorischen Sinn, siehe
Abschnitt
Wahrnehmung)
Kopfrechnen am Klettergerüst: Kind steigt rauf, Aufgabe
wird gestellt, Kind springt runter. Das macht Spaß und hat
den Vorteil, dass das Kind sich bemüht schnell und
konzentriert zu rechnen (während es bei der gleichen Aufgabe
am Tisch mir vor Langeweile und Lustlosigkeit fast
einschläft)