Hier finden Sie zunächst einige mathematische Bereiche, in denen es Schwierigkeiten geben kann. Bitte beachten Sie, dass das Ausmaß und die Intensität bei jedem Kind sehr verschieden sein kann. Allerdings haben viele Kinder anfangs in diesen Bereichen Probleme. Bei rechenschwachen Kindern sind sie allerdings besonders hartnäckig und mit den üblichen Methoden sehr schwer begreifbar und auch vermehrtes Üben hilft wenig.
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Zum Beispiel:
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Das Kind soll eine kleine Menge ohne zu zählen
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Hundert zusammengepresste Perlen im Hunderterquadrat sind die gleiche Menge Perlen wie 10 Zehnerstäbchen. |
| Eine Flüssigkeitsmenge bleibt gleich, auch wenn sie in verschieden geformte Gefäße umgeschüttet wird |
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1+9=10 8+2=10 7+3=10 4+6=10 5+5=10 |
Das Kind hat keine Vorstellung von der Zehnerergänzung und den Grundaufgaben im Zahlenraum bis 20. Immer noch müssen Additions- und Subtraktionsaufgaben mittels (Finger)Zählen gelöst werden.
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Das Kind verwechselt die Grundrechenarten, begreift und versteht nicht wirklich den Unterschied und was bei Plus - Minus - Malnehmen und Teilen passiert.
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Die Menge, das gesprochene Zahlwort und die dazugehörige Ziffer muss verknüpft werden. Viele Kinder benennen zwar Zahlwörter, aber haben trotzdem nicht verinnerlicht was eben z.B. 73 bedeutet, wie sie sich 6 "anfühlt" usw.
Auch unbestimmte Zahlwörter brauchen eine innere Vorstellung. Was bedeutet "wenig", "keine", "einige", "alle" usw.
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